Zitate - ausgewählt durch Schwarze Katze

Anarchisten
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Anarchisten
Anarchie ist Sozialismus und Freiheit in einem. Freiheit ohne Sozialismus besteht aus Privilegien und Sozialismus ohne Freiheit bedeutet Gewalt und Unterdrückung.
(Michail Bakunin)

Der Staat ist eine Abstraktion, die das Leben des Volkes verschlingt - ein unermesslicher Friedhof, auf dem alle Lebenskräfte eines Landes großzügig und andächtig sich haben hinschlachten lassen.
Michail Bakunin

Denn die Lust der Zerstörung ist zugleich eine Schaffende Lust, lasst uns also dem ewigen Geiste vertrauen, der nur deshalb zerstört und vernichtet, weil er der unergründliche und ewig schaffende Quell allen Lebens ist.
(Michail Bakunin)

Welch ein Mensch! Am ersten Tag der Revolution ist er einfach unbezahlbar! Doch am nächsten muss man ihn physilieren!
(Caussiere über Bakunin)

Mein Kaiser, sie wollen, dass ich meine Beichte schreibe, gut, ich schreibe sie; doch ist ihnen bekannt, dass man in der Beichte nicht über fremde Sünden berichten muss. Nach meinem Schiffsbruch ist mir ein Kleinod geblieben, die Ehre und das Bewusstsein, dass ich niemanden, der sich mir anvertraute, verraten habe, und daher werde ich niemanden beim Namen nennen.
(Michail Bakunin)

Oh, wenn ich jung wäre, würde ich keine Briefe schreiben, ich würde am Krieg gegen die Preussen teilnehmen.
(Michail Bakunin)

Was mich betrifft, so glaube ich nicht, dass es eine Lösung für die gesellschaftlichen Probleme gibt, sondern tausend verschiedene und veränderbare Lösungen, wie auch das gesellschaftliche Leben in Zeit und Raum verschieden und veränderbar ist!
(Errico Malatesta)

Wir müssen handeln, wir müssen die Massen zum Handeln bringen, ohne auf Befehle einer Macht oder irgendeiner zentralen Stelle zu warten. Als erstes muss die allgemeine Bewaffnug, die Bewaffnung aller propagiert werden.
(Errico Malatesta)

Man muss vereint zuschlagen, mit Kraft und Entschlossenheit. Bevor die Obrigkeitnen Zeit haben, sich von der Überraschung zu erholen, muss das Volk, oder genauer gesagt müssen die zuvor für diese Aktion organisierten Gruppen eine größtmögliche Anzahl von Armeebefehlshabern und Regierungsmitgliedern in ihre Gewalt gebracht haben....
(Errico Malatesta)

Hingegen ist allbekannt, dass die Anarchie die Negation der Gewalt ist, (...) die Nation der physischen Gewalt die als Ordnungsfaktor und Faktor gesellschaftlicher Evolution von Menschen gegen Menschen angewendet wird...
(Errico Malatesta)

Hass erzeugt nicht Liebe und durch Hass wird die Welt nicht erneuert.(...) Und die Revolution des Hasses würde entweder völlig scheitern oder aber einer neuen Unterdrückung platzmachen, die sich vielleicht anarchistisch bezeichnen, aber nicht destoweniger Unterdrückung wäre und nicht versäumen würde, die Folgen zu zeitigen, die jede Unterdrückung mit sich bringt.
(Errico Malatesta)

...aber vergessen wir nie, das wir Anarchisten weder Rächer noch Richter sein können, wir wollen Befreier sein und als solche muss unsere Aktion in Aufklärungsarbeit und beispielhaften Taten bestehen.
(Errico Malatesta)

Man muss die Garantie der Freiheit und der Entfaltung des eigenen Ich in der Solidarität mit allen Menschen suchen.
(Errico Malatesta)

Man muss die Arbeiter nicht so sehr dazu auffordern, die Arbeit niederzulegen, vielmehr dazu, sie unter eigener Regie fortzuführen.
(Errico Malatesta)

Eigentum ist Diebstahl!
(Proudhon)

Wer die Freiheit anders besitzt als das zu erstrebende, der besitzt sie tot und geistlos, denn der Freiheitsbegriff hat ja gerde die Eigenschaft, sich während der Aneignung stetig zu erweitern. Wenn deshalb einer im Kampfe stehenbleibt und sagt: "Jetzt hab ich sie!" - so zeigt er eben dadurch, dass er sie verloren hat.
(Proudhon)

Die Grenze verläuft nicht zwischen Ost und West sondern zwischen oben und unten
(Berliner Mauer)

Herrschaftslosigkeit oder Barbarei!
(Graswurzelrevolution)

Anarchie ist Freiheit (ohne Gewalt)
(Kant)

Wir sind es, die wir die Städte und Paläste - hier in Spanien und in Amerika und überall - gebaut haben. Wir Arbeiter können andere Städte und Paläste an ihrer Stelle aufrichten und soger bessere. Wir haben nicht die geringste Angst vor Trümmern. Wir werden die Erben dieser Erde sein... Hier, in unserem Herzen, tragen wir eine neue Welt. Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt.
(Buenaventura Durruti)

Das Recht zu Leben, steht über dem Privateigentum.
(Wandparole Moskau)

Unter den Talaren, Muff von 1000 Jahren!
(APO-Parole)

Besetzen statt besitzen!
(Berliner Wandparole)

Schön wäre die Natur, wäre der Mensch nicht Sklave seinerselbst. (Louise Michel)

Richter, Professor, Büttel, Bürgermeister, bald jeder von ihnen ist ein Räuber - sie alle mästen sich an den Armen!
(Tacheln 12.Jhd.)

Die Ehe ist ein Gesetz und das schlechteste aller Gesetze.
(Godwin 1793)

Unter den Unglücklichen, die von den Zuständen des gegenwärtigen Lebens hingeopfert werden, begehen die einen Direktselbstmood, während die anderen es vorziehen, sich vorher an jenen zu rächen, denen sie die Schuld an ihrem Elend zuschreiben. Der Anarchismus kann solche Akte weder verhindern noch hervorrufen. Es ist nicht der Anarchismus, der das Elend uind die Unterdrückung hervoruft.
(les temps nouveax 1895)

Warum mir aber in neuester Welt Anarchie gar so gut gefällt? Ein jeder lebt nach seinem Sinn, das ist nun also auch mein Gewinn! Ich laß einem jeden sein Bestreben, um auch nach meinem Sinn zu leben.
Johann Wolfgang v. Goethe

Anarchie ist nicht eine Sache der Forderungen, sondern des Lebens.
-Gustav Landauer-

Das Wort Utopie allein genügt zur Verurteilung einer Idee.
Jack London

Mir tut jeder leid, der nicht mit zwanzig Anarchist war.
Georges Clemenceau

Anarchisten bekämpfen keine Menschen, sondern Institutionen.
Buenaventura Durruti

Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei. Wer immer die Hand auf mich legt, um über mich zu herrschen, ist ein Usurpator und ein Tyrann. Ich erkläre ihn zu meinem Feinde.
- Pierre-Joseph Proudhon

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
VolXweishAit

Das Land denen, die es bearbeiten!
Motto der aufständischen, anarchistischen ländlichen Bevölkerung im Spanien von 1936-39

Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland - Schwarz, Rot, Gold wird abgebrannt!
Demospruch

Meat is murder,meat is death, free the animals
- Animal Liberation Front

Taten sprechen lauter als Worte!
-Leitspruch der Tierbefreiungsbewegung-

Unter dem Pflaster liegt der Strand! Komm, reiß auch du ein paar Steine aus dem Sand!

Anarchie? - Und wie!

Unsere Wahl bleibt radikal!

Die Häuser denen, die sie bewohnen!

Anarchie ist machbar, Herr Nachbar!

Man muß die Arbeiter nicht so sehr dazu auffordern, die Arbeit niederzulegen, als vielmehr dazu, sie unter eigener Regie fortzuführen.
Errico Malatesta

Eine zukünftige Gesellschaft muß die Idee des Entlohnens der Arbeit aufgeben. Es bleibt nur eins: die Bedürfnisse über die Leistungen zu stellen.
Peter Kropotkin

Wer ein ganzer Mensch ist, braucht keine Autorität zu sein.
Max Stirner

Kommunikation ist das Wesen der Freiheit. Zwang kann nicht überzeugen. Macht die Menschen wiese, und ihr macht sie frei.
-William Godwin-

Parteien sind zum Schlafen da - und zum schrecklichen Erwachen.
-Zeitung 883, 1971-

No gods, no masters, no slaves, no servants!

Eigentum ist Diebstahl!
-Pierre-Joseph Proudhon-

Die Lust der Zerstörung ist gleichzeitig eine schaffende Lust.
Michail Bakunin

Die Menschen, die nicht fähig sind aus der Vergangenheit zu lernen, sind verdammt diese zu wiederholen!
das Kind (ein Schwarze Katze Sympie)

Eine freie Gesellschaft kann nur aus freien Individuen bestehen!
das Kind (ein Schwarze Katze Sympie)

In unseren Herzen tragen wir eine neue Welt.
Jetzt, in diesem Augenblick, wächst diese Welt.
B. Durruti

Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was anderen nicht schadet.
Pierre J. Proudhon

Es gibt nur gegenseitige Freiheit und keine begrenzte Freiheit. Freiheit ist nicht die Tochter, sondern die Mutter der Ordnung.
Pierre Joseph Proudhon

Zerstörung ist nur ein Teil der revolutionären Aufgabe. Neues muss geschaffen werden.
Peter Kropotkin

Gegenseitige Hilfe ist das Gesetz des Fortschritts.
Peter Kropotkin

Wir wollen keinen Kompromiss mit den Umständen schliessen.
Peter Kropotkin

Der Wahnsinn des Staates ist, dass er ein Zweckgebilde ist, dass er aber Formen und Grenzen eines Raumgebildes hat.
Gustav Landauer

Nur durch beständige Ausführung des scheinbar Unmöglichen kann der Erfolg gesichert werden.
Peter Kropotkin

Wer mit dem Leben spielt,
kommt nie zurecht;
wer sich nicht selbst befiehlt,
bleibt immer ein Knecht.
Johann Wolfgang von Goethe

Die Ära des politischen Wahnsinns, der sozialen Brutalität und des moralischen Bankrotts muss auch noch überstanden werden: es wird die letzte dieser hundsföttischen Gesellschaft sein.
Johann Most (früher Sozialdemokrat - später Anarchist)

Es ist keine Schande nichts zu wissen,
wohl aber, nichts lernen zu wollen.
Sokrates

Besserverdienende

Das Leben der Vornehmen ist ein langer Sonntag: sie wohnen in schönen Häusern, sie tragen zierliche Kleider, sie haben feiste Gesichter und reden eine eigene Sprache; das Volk aber liegt vor ihnen wie Dünger auf einem Acker
Georg Büchner, Hessischer Landbote, 31. Juli 1834

Christen

Wenn es einen Gott gäbe, müßte man ihn abschaffen!
(Johann Most)

Der Nationalsozialismus ist weder antikirchlich noch antireligiös, sondern im Gegenteil, er steht auf dem Boden eines wirklichen Christentums.
Adolf Hitler

Ich tue nur, was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher.
Adolf Hitler

So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.
Adolf Hitler

Ich bewundere das Christentum und werde es fördern.
Adolf Hitler zu Bischof Berning

Kein Wunder also, daß die Kirchen auch hinter Hitler standen:

Ich wünsche dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg.
Papst Pius XII.

Echter Caritasdienst muß Dienst der Rassenhygiene sein, weil nur durch die Aufartung des Volkes auch die beste Grundlage für die Ausbreitung des Reiches Gottes auf Erden geschaffen wird.
Jahrbuch d. Caritaswissenschaft, 1934

Die Abschaffung der Kirche und des Staates muss die erste und unausweichliche Bedingung der wirklichen Befreiung der Gesellschaft sein.
Michail Bakunin

Je mehr der Mensch glaubt,
desto weniger weiss er.
Je weniger er weiss,
desto dümmer ist er.
Je dümmer er ist,
desto leichter kann er regiert werden.
Johann Most

Nationalismus

Apropos, ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte, und mich schäme, ihr anzugehören.
(Arthur Schopenhauer)

Die Deutschen sind ein Volk, das im hohem Maße von der staatlichen Idee durchdrungen ist,dieser Geist war schließlich stärker als alle anderen Leidenschaften und hat in ihnen buchstäblich den Freiheitsdrang erstickt.
(Michail Bakunin)

Sauffreiheit, die einzige Freiheit, die dem Deutschen nie verkümmert wurde.
Silvio Gesell

Der imperialistische Machtgedanke muss, von welcher Seite er auch kommen möge, für alle Zeiten unschädlich gemacht werden.
Weisse Rose, 1943

Das "Vaterland" ist der Alpdruck der Heimat.
Kurt Tucholsky

Marxismus

Betrachten wir den wirklichen weltlichen Juden, nicht den Sabbatsjuden, wie Bauer es tut, sondern den Alltagsjuden. Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das Geheimnis der Religion im wirklichen Juden. Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld."
Karl Marx: "Zur Judenfrage"

Prügel ist das einzige Resurrektionsmittel für den deutschen Michel.
Karl Marx an Johann Philipp Becker, 1862 (MEW 30, 619).

Sie haben die noch bessere Erfahrung gemacht, daß sie, die Deutschen und die Skandinavier, die beide zu der gleichen großen Rasse gehören, nur den Weg für ihren Erbfeind, den Slawen, bereiten, wenn sie miteinander streiten, statt sich zu verbinden.
Karl Marx, 1853 (MEW 9, 248)

Wir haben es von Anfang an für überflüssig gehalten, unsre Ansicht zu verheimlichen...Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kömmt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen.
Karl Marx, 1849 (MEW 6, 504)

Die Lassalliaden haben mich sehr erheitert, der krause Juddekopp muß sich über dem roten Schlafrock und in der Marquisen-Draperie, wo bei jeder Bewegung der polnische Schmuhl durchkuckt, sehr reizend ausnehmen. Gesehen, muß der Kerl einen höchst lausig-widerwärtigen Eindruck machen.
Engels an Marx, 1856 (MEW 29, 43)

Lassalle... Dann diese Sucht, sich in die vornehme Welt einzudrängen, de parvenir, wenn auch nur zum Schein, den schmierigen Breslauer Jud mit allerhand Pomade und Schminke zu übertünchen, waren immer widerwärtig.
Engels an Marx, 1856 (MEW 29, 31)

Hierbei der Brief von Lassalle zurück. Dorch un dorch der läppische Jüd.
Engels an Marx, 1857 (MEW 29, 134)

Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren... Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.
Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 257)

Die interessanteste Bekanntschaft, die ich hier gemacht, ist die des Oberst Lapinski. Er ist unbedingt der geistreichste Pole - dabei homme d'action -, den ich bisher kennengelernt... Statt des Nationalitätenkampfs kennt er nur den Rassenkampf. Er haßt alle Orientalen, wozu er Russen, Türken, Griechen, Armenier usw. mit gleicher Vorliebe zählt.
Marx an Engels, 1863 (MEW 30, 371).

... die Barbareien der preußischen Soldateska, der Juden und Deutschpolen ...
(MEW 5,186 - Friedrich Engels in einem Brief an Isidor Ehrenfreund)

... die deutsch-jüdischen Lügen ... Die Leser der 'Neuen Rheinischen Zeitung' erinnern sich, ... daß die deutschen Nationalgimpel und Geldmacher des Frankfurter Sumpfparlamentes bei diesen Zählungen immer noch die polnischen Juden zu Deutschen gerechnet, obwohl diese schmutzigste aller Rassen ...
(MEW 6, 448)

Oder ist es etwa ein Unglück, daß das herrliche Kalifornien den faulen Mexikanern entrissen ist, die nichts damit zu machen wußten?
Friedrich Engels, Neue Rheinische Zeitung Nr. 222 vom 15. Februar 1849, Archiv für Sozialgeschichte 1964, Bd 4, Seite 172f bzw. 242f

Es ist möglich, daß ich mich blamiere. Indes ist dann immer mit einiger Dialektik zu helfen. Ich habe natürlich meine Aufstellungen so gehalten, daß ich im umgekehrten Fall auch Recht habe.
Marx an Engels, 1857 (MEW 29, 161).

Sei endlich einmal etwas weniger gewissenhaft Deinen eignen Sachen gegenüber; es [Das Kapital] ist immer noch viel zu gut für das Lausepublikum. Daß das Ding geschrieben wird und erscheint, ist die Hauptsache; die Schwächen, die Dir auffallen, finden die Esel doch nicht heraus.
Engels an Marx, 1860 (MEW 30, 15).

Ich dehne diesen Band [des Kapitals] mehr aus, da die deutschen Hunde den Wert der Bücher nach dem Kubikinhalt schätzen.
Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 248).

Komplettere Esel als diese Arbeiter gibt es wohl nicht.
Marx an Adolf Cluß, 1852 (MEW 28, 537).

Ich habe nie, besoffen oder nüchtern, Äußerungen gemacht, daß die Arbeiter nur zu Kanonenfutter gut, obgleich ich die Knoten...kaum gut genug dafür halte.
Marx an Adolf Cluß, 1853 (MEW 28, 596). [Anmerkung: "Knoten" = abfällige Bezeichnung für junge Handwerker und Arbeiter]

Die Hunde von Demokraten und liberalen Lumpen werden sehn, daß wir die einzigen Kerls sind, die nicht verdummt sind in der schauderhaften Friedensperiode.
Marx an Engels, 1859 (MEW 29, 401).

Solange die Demokratie noch nicht erkämpft ist, solange kämpfen Kommunisten und Demokraten also zusammen.
Friedrich Engels, 1847 (MEW 4, 317).

Es gibt zwei Gegenden in Europa, in denen sich die alte christlich-germanische Barbarei in ihrer ursprünglichsten Gestalt, beinahe bis aufs Eichelfressen, erhalten hat, Norwegen und die Hochalpen, namentlich die Urschweiz. ... Jetzt aber scheint diese Sittenreinheit aber doch einmal in Grund und Boden umgerührt werden zu sollen. Hoffentlich werden die Exekutionstruppen ihr möglichstes tun, um aller Biederkeit, Urkraft und Einfalt den Garaus zu machen. Dann aber jammert, ihr Spießbürger! Dann wird es keine armen, aber zufriednen Hirten mehr geben, deren ungetrübte Sorglosigkeit ihr euch für den Sonntag wünschen könnt.
Friedrich Engels: Der Schweizer Bürgerkrieg, 1847 (MEW 4, 395).

Nieder mit der weißen Konterrevolution! Nieder mit den bolschewistischen Bluthunden! Alle Macht den frei gewählten Räten!
(Text eines Kronstädter Plakats)

Dieser Russe will offenbar Diktator der europäischen Arbeiterbewegung werden. Er soll sich in Acht nehmen. Sonst wird er offiziell exkommuniziert!
(Marx 1869 an Engels über Bakunin, er meint einen Ausschluss aus der Internationale)

Genaugenommen ist es kein Damoklesschwert, sondern nur die übliche Waffe des Herrn Marx: Ein Kübel Dreck.
(Bakunins Antwort)

Selbst wenn die kommunistischen Führer den Wunsch hätten, einen Rechtsstaat zu errichten, könnten sie dies nicht tun, ohne ihre totalitäre Herrschaft zu gefährden. (Milovan Djilas)

Es gibt immer noch Menschen, die von der Idee des Terrors fasziniert sind, denen Guillotine, Erschießungskommandos, Massaker, Deportationen, Galeeren machtvolle unerlässliche Waffen der Revolution zu sein scheinen und nach deren auffassung viele Revolutionen deshalb niedergeschlagen wurden, und nicht zum erwarteten Ergebnis führten, weil die Revolutionäre in ihrer Güte und Schwäche die Gegner nicht genügend verfolgt, unterdrückt, masserkriert haben...
(Erico Malatesta)

Die Bolschewiki haben demonstriert, wie man die Revolution nicht machen sollte.
(Peter Kropotkin)

Die Stalin-Herrschaft in Russland unterscheidet sich zwar in der sozialen Tendenz, nicht aber in den politischen Diktaturmassnahmen vom Faschismus.
Erich Mühsam, Fanal # 7/1929

Freiheit ohne Sozialismus bedeutet:
Vorteile für wenige, also Ungerechtigkeit!
Sozialismus ohne Freiheit bedeutet:
Sklaverei, also Kadavergehorsam
Michail Bakunin

Das Übel gedeiht nie besser, als wenn ein Ideal davorsteht.
Karl Kraus

Parlamentarier

Welche Regierung die beste sei?
Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.
Johann Wolfgang von Goethe (Maximen und Reflexionen)

Demokratie bedeutet zugleich, dass das Volk durch das Volk für das Volk niedergeknüppelt wird.
Oscar Wilde

Regierung ohne Gewalt ist undenkbar; aber darum hat gelegentliche Gewalt im Fall der Not noch nicht Regierung zur Folge. (aus: Beginnen)
Gustav Landauer

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Abraham Lincoln

Das Stimmrecht ist heute so sinnlos geworden wie etwa eine Generalversammlung einer Aktiengesellschaft, dort wird nichts beschlossen, was nicht eine kleine Gruppe wirklich Mächtiger will. Alle diese sogenannten "demokratischen" Einrichtungen dienen heute nur dazu, den herrschenden Finanzklüngeln Gelegenheit zu geben, sie seufzend und unter vielen Kosten zu umgehen.
Kurt Tucholsky, 1934

Militaristen

Zuletzt siegt immer das Ackerfeld über das Schlachtfeld.
Theodor Fontane

Die Uniform ertötet jeden Fortschritt.
Silvio Gesell

Was sollen Frauen bei der Bundeswehr, wenn Männer dort schon überflüssig sind?
Pusdorfer Friedensgruppe