Veggie Street Day in Dortmund

Am 14.10.10 findet in Dortmund der Veggie Street Day statt. Davon gibt es Fotos.

Veggie Street Day in Dortmund, Foto: Schwarze Katze.

Der VSD auf dem Reinoldikirchplatz im Herzen der Dortmunder Fußgängerzone findet dieses Jahr zum fünften mal statt.

Hintergrund des Veggie Street Days

Das Leid der so genannten „Nutztiere“, die zur Ware degradiert ein erbärmliches Leben führen müssen, lässt viele engagierte Tierfreunde nicht kalt. Ein Leben ohne Fleisch zu essen oder gar überhaupt keine tierischen Produkte mehr zu konsumieren, scheint hingegen vielen Menschen unmöglich: Nur fades, geschmackloses Essen, wenig Abwechslung und über kurz oder lang zu erwartende Mangelerscheinungen, das ist es, was die Mehrheit leider immer noch mit einer rein pflanzlichen Ernährung verbindet. Genau hier möchten wir aufklären!

Auf dem Veggie Street Day (VSD) zeigen wir, wie groß die Bandbreite an tierleidfreien Produkten, vom Veggie-Burger über pflanzliche und tierversuchsfreie Kosmetik, bis hin zum lederfreien Schuh ist. Das große Angebot an Informations- und Verkaufsständen bietet dem Besucher die Möglichkeit, Neues zu entdecken und zu probieren. Dazu gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit vielen Künstlern, die sich bewusst für ein Leben ohne tierische Produkte entschieden haben und ihre positiven Erfahrungen teilen möchten.

Ziel ist es, den VSD zu einer jährlich stattfindenden festen Einrichtung werden zu lassen, die durch ein wechselndes Motto begleitet wird. 2006 startete der Veggie-Street-Day erfolgreich unter dem Motto „100% Leben“, 2007 lautete das Motto „Lebensfreude pur“! Daneben soll der VSD auch dem Zusammenhalt der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung dienen. Aktive Gruppen sind herzlich eingeladen, sich mit Infoständen und Aktionen einzubringen.

Pelz-Aktion in Menden

Im Rahmen des bürgerlichen Fressgelages „Menden á la Carte“ findet am 14.08.10 eine von Brunhilde Rieber organisierte Modenschau statt. Gegen diese Modenschau laufen Proteste mit Infomaterial, Flugblättern und Bannern. Grund: Pelz.
An der Protestaktion nehmen neben Schwarze Katze verschiedene Tierschützer, Tierrechtler, Punks, Antispes und andere Tierfreunde teil. Wir konnten mit vielen Menschen ins Gespräch kommen und Nachdenklichkeit erzeugen.
Banner bei der Protestaktion in Menden / Sauerland. Foto: Schwarze Katze

Weitere Fotos der Pelz-Protestaktion:
http://schwarze.katze.dk/fotos/140810me.html

In Menden am 14.08.10 verteiltes Flugblatt im PDF-Format:
http://schwarze.katze.dk/download/pdf/sk140810.pdf

1. Libertäre Medienmesse

In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, stellen vom 3. bis 5. September 2010 libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vor. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Dafür möchte die 1. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) einen Rahmen bieten.
In der Konzerthalle des Jugend- und Kulturzentrums »Druckluft« stellen in Oberhausen eine große Zahl libertärer Verlage und anderer libertärer MedienproduzentInnen ihre Bücher, Broschüren, Tonträger, Filme, Websites, Blogs und sonstige Medien der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Freitag Abend bis Sonntag Mittag werden Projekte aus der BRD, der Schweiz, Österreich, Spanien, der Türkei und Großbritannien ihre Medien präsentieren und anbieten.

Parallel zum und in Anschluß an den Messebetrieb finden auf dem Gelände des »Druckluft« in verschiedenen Räumlichkeiten eine Vielzahl von Veranstaltung im Rahmen der libertären Medienmesse statt. AutorInnen werden ihre Bücher vorstellen, Projekte ihre Arbeit zeigen, erläutern und diskutieren.

Wer aus dem Sauerland Interesse hat mitzukommen, kann sich bei Schwarze Katze melden. Gemeinsam fahren macht mehr Spass und ist ausserdem kostengünstiger.

Infos: www.limesse.de

ReDesign den D-Land-Lappen

Time to ReDesign den D-Land-Lappen
Libertäre Presse Agentur, 12.06.10

Du leidest unter der erneuten inflationären Flaggomania? Kein Grund zum
Flaggelanten zu werden! Es gibt einfache D-raphien.

Der D-Land-Lappen besteht bekanntlich aus drei Streifen, von denen die
meisten von uns einen davon höchst überflüssig finden. Was liegt näher als
ihn sauber abzutrennen. Übrig bleibt sozusagen eine (südamerikanische)
Revolutionsfahne in schwarz-rot. Wie schön!

Praktischerweise hätten wir aber gerne eine schwarzrot-diagonale Fahne.
Aber das geht nur mit den ganz großen Lappen: da kann mensch nämlich nach
Abtrennen von Senf auch noch mal die Hälfte vertikal durchtrennen, dann
die restlichen beiden Streifen auseinanderschneiden, diese noch einmal
sauber diagonal teilen und zu Paaren schwarzrot vernähen. Etwas Arbeit,
zugegeben, aber dann hat mensch 4 nette kleinere schwarzrot-diagonale
Fähnchen. Senf bleibt übrig (als Minitranspi? Nur nix verschwenden!).

Einfacher und vor allem für kleine Formate tauglicher ist es, den
abgetrennten Streifen zu halbieren, zwei nette AntiAtomSonnen (am besten
mittels vorbereiteter Pappschablone) daraus auszuschneiden und diese
beidseitig mittig auf den schwarzroten Lappen zu nähen. Auch dies
erfordert etwas Geduld. Für Faule gibt es auch die Lösung zum Textilkleber
zu greifen, den es hie und da billig gibt – der ist auch beim Annähen
hilfreich, oder ein wasserlöslicher Klebestift als Aufnähhilfe. Für das
Aufmalen des Sonnengesichts einfach einen wasserfesten schwarzen
Filzschreiber nehmen. Fertig!

So schlägt mensch gleich zwei Motten mit einem Klapps: der lästige
Länder-Lumpen ist entsorgt und eine schöne Sympathiebekundung für
Sommer-Sonne-Freiheit ist entstanden – die ist sowieso
weltmeisterverdächtiger als alles Andere! Und immer wieder recyclebar. Und
nach der Tretball-WM wird der Rohstoff dazu noch billiger…

Es soll sogar Leute geben, die das Umdekorieren so schnell drauf haben,
daß sie sogar heimliche und unheimliche Lappen-Tauschaktionen
durchführen…

Nen guten Schnitt wünscht allen tapferen Scheiderlein LPA


Leider kein Einzelfall: Nationalistisches Symbol während der Fussball-WM
Foto: Schwarze Katze, Juni 2010