Der Protagonist, Gott, erschafft zwecks persönlicher Bespaßung eine Primatenart auf einem größtenteils mit Wasser bedeckten Planeten in einem Sonnensystem fern vom Zentrum des Universums. Nach anfänglichen Streitigkeiten, deren Ursache kaum nichtiger sein könnte, entscheidet sich der Hauptdarsteller über Generationen hinweg furchtbares Leid über seine Schöpfung zu bringen.

Dies äußert sich unter anderem darin, dass der Großteil der geschaffenen Kreaturen in abscheulicher Armut lebt und von regelmäßig wiederkehrenden Hungersnöten und Seuchen geplagt wird. Auch vor Genoziden epischen Ausmaßes durch Naturkatastrophen wie ein beispielloses Hochwasser schreckt der Protagonist nicht zurück. Hauptmotivation ist dabei heftiger Jähzorn gepaart mit einer Eifersucht, gegen die die Königin aus Schneewitchen geradezu bescheiden anmutet.

Zwischenzeitlich wird die Primatenart wegen der aufgeführten negativen Charakterzüge, die an Klaus Kinsky in „Leichen Pflastern seinen Weg“ erinnern, auf weniger als ein Dutzend reduziert.

In der ebenfalls enthaltenen Fortsetzung des ersten Teils reinkarniert sich der mit übernatürlichen Fähigkeiten versehene Schöpfer persönlich in der durch ihn geschaffenen Trockennasenaffenart. Daraufhin verkündet er in einer entlegenen Region namens „Palästina“ in verschiedenen Ansprachen an die Lokalbevölkerung, dass er jene, die seine egoistische Person nicht als ihren Schöpfer verehren und anbeten, auf ewig foltern und grausam quälen wird.

Danach opfert er seinen Sohn, der, zusammen mit dem „Heiligen Geist“, Teil seiner eigenen dreigespaltenen Persönlichkeit ist. Die konfuse Darstellung der Schlüsselfigur als schizophrenes dreigeteiltes Wesen gewinnt auch bei mehrmaligem Lesen nicht an Klarheit.
Abgesehen von den verwirrenden Handlungssträngen gestaltet sich die Lektüre wegen endloser Darlegungen der Familienstammbäume von Nebenfiguren überaus ermüdend.

Infolge der wiederkehrenden Gewaltexzesse im ersten und der brutalen Folterandrohungen im zweiten Teil ist die Schrift für junges Publikum ungeeignet. Wer dagegen auf sinnlose Gewaltorgien steht, ist mit dem „Texas Chainsaw Massaker“ besser bedient.
Die Eigenart des Autors, die Sätze innerhalb von Kapiteln zu nummerieren, ist dem Lesefluss abträglich.

Das Werk wirkt sprachlich und inhaltlich veraltet und ist in seiner Gesamtheit nicht empfehlenswert.